Mein Start auf Mintos und dem Blog, die ersten Erfahrungen

Wie bin ich zu Mintos gekommen

Seit nunmehr fünf Jahren bin ich im Daytrading tätig und verdiene mir dort nebenbei einige Brötchen dazu. Dadurch bin ich zwangsläufig auf diverse andere Finanzprodukte gestoßen. Speziell die Youtube Videovorschläge brachten mich schlussendlich auch zu Mintos. Ich fand den Gedanken des passiven Geldes anfangs schon sehr spannend. Da ich an der Börse mit Daytrading jedoch an einem Tag teilweise 2% verdienen kann, bin ich nicht direkt gestartet. Mintos versprach aus diversen Youtube Videos eine jährliche Rendite von 10-13%. Die Erfahrungsberichte nach drei Jahren zeigten mir, dass einige Investoren nicht 1 Cent verloren haben. Die Rendite auf den Monat herunter gerechnet liegt also bei 0,9 bis 1,1%, was deutlich unter dem Potenzial vom Daytrading liegt. Das Thema ließ mich jedoch nicht mehr los, der Gedanke nichts für das Geld tun zu müssen, entgegen dem Daytrading, was ein wirklich harter Job und teilweise auch mit sehr viel Stress verbunden ist. Im Daytrading ist es nicht unüblich, je nach Kontogröße, auch mal 1000€ an einem Tag zu verlieren. Ich saugte also alles auf, was Youtube an Informationen zu bieten hatte. Wie konfiguriere ich den Mintos Auto Invest? Was ist mit den Gewinnen nach 1, 2 oder 3 Jahren? Welche Erfahrungen haben andere Investoren mit der Plattform gemacht? Ich denke, dass ich bereits alles wusste, was es zu wissen gibt, bevor ich auf dieser Plattform gestartet bin.

Die Vorbereitung

Ich wusste, dass es bei 10-13% Rendite im Jahr nicht um das schnelle Geld ging, sondern um eine langfristige Anlagemöglichkeit. Wie langfristig wollte ich jedoch genauer wissen. Es war also die Zeit für Excel gekommen.

Den Effekt des Zinseszins kannte ich schon vom Daytrading. In diesem Business muss jedoch auch mit Verluststrecken gerechnet werden, die nicht planbar sind. Auf Mintos kann ich jedoch planen, dank der Rückkauf Garantie. Ich rechnete einfach mit 11% Rendite pro Jahr, was eher noch konservativ ist. Den Sparbetrag legte ich auf 500€ fest, was mir in meiner Situation nicht besonders weh tut. Starten wollte ich mit einem mittelgroßen Konto ab 10.000€. Am Ende waren es jedoch 13.275€, doch dazu später mehr.

Stand: 13.05.2019
Stand: 13.05.2019
Stand: 13.05.2019

Das Ergebnis verblüffte mich. Ich könnte es schaffen mit 50 Jahren in Rente zu gehen und eine Mio. Euro auf der hohen Kante zu legen. Natürlich reichen 500€ im Monat nicht um in 20 Jahren auf eine Mio. Euro zu kommen. Also plante ich ab 2024 ganze 1500€ in meine Kalkulation mit ein. Auch dieser Betrag tut mir nicht sonderlich weh, da zu diesem Zeitpunkt einige Kredite auslaufen. Die Fixkosten von 1500€ habe ich also bis 2024 ohnehin schon und bin an diesen Lebensstandard gewöhnt. Der Pfad zur finanziellen Freiheit ist ohnehin schon auf Verzicht aufgebaut.

Von der Idee zur Umsetzung

Ich wollte meinen Weg auf Mintos genauestens dokumentieren und meine Erfahrungen detailliert festhalten. Was bietet sich hierfür besser an, als ein persönlicher Blog? Ich schaute mich also nach anderen Blogs zu diesem Thema um und war besonders begeistert von diesem hier.

https://financiallyfree.eu/

Jorgen aus Dänemark betreibt seinen Blog auf Englisch, was einen großer Unterschied zu meinem ist. Er hat jedoch denselben Beruf als IT-Manager. Scheinbar ticken wir alle gleich, was seinen Blog für mich wohl auch so ansprechend machte. Die nackten Zahlen und Transparenz der Seite gefielen mir auf Anhieb. Mein Blog sollte also in dieselbe Richtung gehen, jedoch auf deutsch sein. Es gibt zwar auch Blogs auf deutsch zu diesem Thema, diese behandeln jedoch auch viele andere Dinge wie Amazon Affiliate und sind deutlich breiter aufgestellt und leider auch nicht so transparent.

Jetzt hatte ich das nötige Know-How und bereits eine langfristige Strategie. Es fehlte mir nur noch das Startkapital für mein Mintos Konto. Ich wollte mit mindestens 10.000€ starten. Für mich kam hierbei nur eins in Frage, ich verkaufte meine Pokemon-Karten und -box auf eBay. Diese hatte ich ein Jahr zuvor als Investment für 7800€ angeschafft und in dieser Zeit gut verwahrt.

Gesagt, getan. Die Box ging innerhalb kürzester Zeit auf eBay weg und wurde von einem glücklichen Käufer aus Italien ersteigert. Ihr hättet bestimmt nicht gedacht, dass die Box und Karten derartig viel Wert sind? Sind sie aber 😉

Die Anmeldung auf Mintos

Zur Anmeldung auf Mintos gibt es nicht sonderlich viel zu sagen. Ich registrierte mich über folgenden Link auf der Seite. Die Anmeldung dauerte nur wenige Sekunden. Ich wurde dann aufgefordert mich über eine App zu autorisieren. Die App gibt es ganz normal im App-Store oder im Google Play-Store. Anhand eines QR-Codes, der mir per E-Mail zugeschickt wurde, aktivierte ich die App und musste dann mehrere Bilder von mir und meinem Personalausweis zu Mintos einschicken. Die Verifizierung des Accounts dauerte keine zwei Stunden. Nun konnte ich mein Kapital einzahlen und durch den Mintos Auto Invest jagen.

Die Einzahlung auf Mintos

Ich entschied mich nicht für die SEPA Überweisung, da diese ein bis zwei Tage benötigt, um auf dem Mintos Konto gut geschrieben zu werden. Ich nutzte Trustly als Zahlungsdienstleister, da dieser zudem in den ersten 30 Tagen kostenlos angeboten wird. Am ersten Tag zahlte ich die vollen 5000€ ein und am zweiten Tag den Rest. Ich wollte von nun an jeden Tag nutzen um im P2P Kreditgeschäft mitzuwirken. Der Hunger hatte mich voll erfasst und ich startete ungefähr zur selben Zeit den Blog.

Der Blog

Ich arbeite zwar im IT-Business als Führungskraft, hatte jedoch nicht sonderlich viel Erfahrungen im Bereich WordPress und Hosting. Auf beruflicher Ebene hat man schon so einige Webserver aufgesetzt, aber nie Webseiten darauf platziert oder gar selbst erstellt. Ich sah dies jedoch nicht als besonders großes Hindernis an, da ich im Freundeskreis genügend SEO und WordPress Know-How besitze. Die Wahl des richtigen Hosters wurde sehr schnell geschlossen. Zur Auswahl standen Strato, 1&1 und Domain Factory. Also die Platzhirsche in Deutschland. Eine einfache Preis- Leistungsanalyse brachte mich schlussendlich zu Strato und ich schloss einen Hostingvertrag über 3,95€ im Monat ab. Der Blog sollte erst einmal starten und nicht die großen Kosten verursachen. Interessant ist, dass die Affiliate-Einnahmen des Blogs innerhalb der letzten zwei Monate die Kosten für das Hosting um drei Jahre decken.

Fazit

Die Reise zur finanziellen Freiheit durch Mintos hat so begonnen. Meine drei Ziele sind definiert und werden nun Stück für Stück abgearbeitet. Mein erstes Ziel, 1.000€ durch Zinseinnahmen, werde ich voraussichtlich im Dezember 2025 erreichen. Das zweite Ziel, 2.500€ Gewinn auf Mintos, scheinen hingegen schon im März 2030 erreicht zu sein. Das letzte Ziel und die perfekte finanzielle Freiheit erwarte ich dann im Dezember 2038. Ich gehe jedoch stark davon aus, dass ich diese Ziele bereits weitaus früher erreichen werde. Hoffentlich hält Mintos so lange durch und kann auch langfristig mindestens 11% Zinsen pro Jahr halten. Doch das wird die Zukunft und der nächste Börsencrash zeigen. Sollte sich dieser abzeichnen, stelle ich mir frei mein Kapital von Mintos abzuziehen und vorübergehend anderweitig zu investieren, bis sich die Lage wieder beruhigt hat. Der P2P Kreditmarkt muss sich für mich erst als Krisensicher erweisen.

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